Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

Offroadfreaks, nachfolgend als Veranstalter bezeichnet.

Alle vom Veranstalter durchgeführten Events sind Abenteuer-Events und Events mit Expeditions- bzw. Survivalcharakter, sowie sonstige Veranstaltungen mit Abenteuer-Charakter. Alle durchgeführten Veranstaltungen werden nachfolgend als Event bezeichnet.

Leistungsempfänger, Teilnehmer und andere Arten von Kunden werden nachfolgend als Teilnehmer bezeichnet.

1. Abschluss des Eventvertrages
Mit der Anmeldung bietet der Kunde dem Veranstalter den Abschluss eines Vertrages verbindlich an. Die Anmeldung erfolgt über das Online-Formular auf der Internetseite www.4x4reisen-offroadfreaks.com sowie www.offroadevent.at. Mit der Anmeldung erklärt der Kunde, dass er und seine weiteren Teilnehmer die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Veranstalters akzeptieren. Der Vertrag kommt mit Annahme durch den Veranstalter in Form einer schriftlichen Bestätigung zustande. Zusätzlich erhält der Kunde für alle Teilnehmer eine Haftungsverzichtserklärung, die den Abenteuercharakter des Events und die damit verbundenen Risiken erläutert. Diese ist von allen Teilnehmern zu unterschreiben und danach beim Veranstalter wieder abzugeben und ist Bestandteil des Vertrages.

2. Leistungen
Gegenstände des Vertrages sind die zu diesem Zeitpunkt gültigen Eventbeschreibung auf der Internetseite des Veranstalters mit Preisen und Leistungen unter Berücksichtigung des besonderen Charakters des Events und die schriftliche Bestätigung, sowie ein individuelles Angebot und die schriftliche Bestätigung.

3. Leistungsänderungen und Preisänderungen
Im Hinblick auf die besondere Eigenart unserer Events bleiben Änderungen oder Abweichungen einzelner Eventleistungen von dem vereinbarten Inhalt des Eventvertrages, die nach Vertragsschluss notwendig werden und die vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt des gebuchten Events nicht beeinträchtigen.
Der Veranstalter wird den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen oder -abweichungen unverzüglich in Kenntnis setzen.
Preisänderungen sind nur gültig, wenn sie von beiden Seiten schriftlich bestätigt wurden.

4. Bezahlung
Bei Eventpreisen unter 600,- EUR wird die komplette Zahlung innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss fällig. Bei Eventpreisen über 600,- EUR wird eine Anzahlung von 30% des Eventpreises innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsabschluss fällig. Die Anzahlung wird auf den Eventpreis angerechnet. Die Restzahlung muss spätestens zwei Monate vor Eventbeginn eingegangen sein. Bei Anmeldungen innerhalb von 2 Monaten zum Eventbeginn wird der komplette Eventpreis sofort fällig und muss spätestens bei Eventbeginn eingegangen sein. Wird eine Zahlung nicht rechtzeitig oder nicht vollständig geleistet, erlischt die Berechtigung an dem Event teilzunehmen und der Veranstalter kann den Eventvertrag auflösen. In diesen Fällen wird ein eingezahlter Teilbetrag oder ein verspätet eingegangener Betrag zu den Stornierungsbedingungen wieder zurückerstattet.

5. Rücktritt durch den Kunden, Umbuchung, Ersatzpersonen
Der Kunde kann jederzeit vor Eventbeginn von dem Event zurücktreten. Zur Vermeidung von Missverständnissen empfehlen wir den Rücktritt schriftlich zu erklären. Maßgebend für den Rücktrittszeitpunkt ist der Eingang beim Veranstalter. Tritt der Kunde vom Eventvertrag zurück oder tritt er das Event nicht an, so kann der Veranstalter Ersatz für die getroffenen Eventvorkehrungen und für seine Aufwendungen verlangen. Bei der Berechnung des Ersatzes sind gewöhnlich ersparte Aufwendungen und gewöhnlich mögliche anderweitige Verwendungen der Eventleistungen zu berücksichtigen. Der Veranstalter kann diesen Ersatzanspruch unter Berücksichtigung der nachstehenden Gliederung nach der Nähe des Zeitpunktes des Rücktrittes zum vertraglich vereinbarten Reisebeginn in einem prozentualen Verhältnis zum Eventpreis pauschalieren wie folgt:

bis 61 Tage vor Eventbeginn 30% des Eventpreises
ab 60. bis 30. Tage vor Eventbeginn 50% des Eventpreises
ab 29. bis 07. Tage vor Eventbeginn 90% des Eventpreises
ab 06. Tage vor Eventantritt erfolgt keine Rückerstattung

Eine Rückerstattung des Startgeldes ist auch ausgeschlossen, wenn die die Teilnahme an der Veranstaltung ohne Absage nicht angetreten wird.

Bis zum Eventbeginn kann der Teilnehmer verlangen, dass statt seiner ein Dritter in die Rechte und Pflichten aus dem Eventvertrag eintritt. Der Veranstalter kann dem Eintritt des Dritten widersprechen, wenn dieser den besonderen Eventerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt ein Dritter in den Vertrag ein, so haften er und der Teilnehmer dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Eventpreis und die durch den Eintritt des Dritten entstehenden Mehrkosten. Im Falle eines Rücktritts kann der Veranstalter vom Kunden die tatsächlich entstandenen Mehrkosten verlangen.

Eine Rücktrittsversicherung ist im Eventpreis nicht enthalten, es sei denn, dies ist in der Leistungsbeschreibung zum jeweiligen Event ausdrücklich erwähnt. Liegt eine Rücktrittsversicherung bei dem gebuchten Event vor, so erfolgt die Rückerstattung des Eventpreises abzüglich der 30% Anzahlung, wenn ein ärztliches Attest dem namentlich in der Eventbestätigung genannten Kunden bescheinigt, aus gesundheitlichen Gründen nicht an dem Event teilnehmen zu können.

Bei Rückerstattungen ins Ausland hat der Kunde eventuell anfallende Überweisungsgebühren zu tragen.

Eine Rückerstattung der Seminargebühren bei Trainingscamps ist ausgeschlossen.

Der Teilnehmer ist verpflichtet, uns einen möglichen Hinderungsgrund für seine Teilnahme unverzüglich mitzuteilen. Unterlässt er dies, verliert er den Anspruch auf seine Teilnahme, genauso wie einen Anspruch auf Rückerstattung des Eventpreises.

Sollten wir einem Teilnehmer auf dessen Wunsch vor Eventantritt die GPS-Daten eines Events übermittelt haben, sind im Falle eines Rücktritts von dem Event durch den Kunden 100% des Eventpreises an den Veranstalter zu entrichten.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
Nimmt der Teilnehmer einzelne Eventleistungen infolge vorzeitiger Rückreise oder vorzeitigem Verlassen der Eventgruppe, Nichterscheinen oder Verspätungen, gleich aus welchem Grund, nicht in Anspruch, wird keine Rückzahlung gewährleistet. Der Teilnehmer ist in diesen Fällen für seine Weiter- und Heimreise in jeder Beziehung selbst verantwortlich.

7. Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter
Der Veranstalter kann in folgenden Fällen vor Beginn des Events vom Eventvertrag zurücktreten oder nach Beginn des Events den Eventvertrag kündigen:

a) ohne Einhaltung einer Frist, wenn der Teilnehmer die Durchführung des Events oder Veranstaltung ungeachtet einer Abmahnung des Veranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der Veranstalter, so behält er den Anspruch auf den Eventpreis; er muss sich jedoch den Wert der ersparten Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leistung erlangt, einschließlich der ihm von den Leistungsträgern gutgebrachten Beiträge. Ein Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Rücktritts durch den Veranstalter besteht nicht.

b) der Eventleiter kann das Event oder Veranstaltung ohne Einhaltung einer Frist absagen oder abbrechen, wenn Risiken oder behördliche Anordnungen dem planmäßigen Ablauf oder der Sicherheit der Teilnehmer entgegenstehen. Wir weisen in diesem Zusammenhang auf den besonderen Charakter dieser Abenteuer- und Expeditionsevents hin. Bei einer Absage durch den Veranstalter werden die Startgelder voll, bei einem Abbruch prozentual zurückerstattet. Darüber hinaus bestehen keine weiteren Ansprüche für den Teilnehmer.

c) bis 20 Tage vor Eventbeginn bei Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl bei Events mit einer Dauer von mehr als 6 Tagen. Bis 7 Tage vor Eventbeginn bei Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl bei Events mit einer Dauer von mindestens 2 und höchstens 6 Tagen. Bis 48 Stunden vor Eventbeginn bei Nichterreichens der Mindestteilnehmerzahl bei Events mit einer Dauer von weniger als 2 Tagen. Soweit das Event nicht mit einer Durchführungsgarantie hinsichtlich der Mindestteilnehmerzahl verbunden ist, ist die Mindestteilnehmerzahl in der Eventbestätigung ersichtlich.

d) bei Schäden am Fahrzeug des Teilnehmers, die nicht vor Ort repariert werden können oder bei einer Havarie des Teilnehmer-Fahrzeuges. Der Veranstalter unterstützt den Teilnehmer bei Schäden oder einer Havarie mit den Mitteln des Organisationsfahrzeuges. Ist eine Reparatur oder Bergung mit diesen Mitteln nicht möglich, trägt der Teilnehmer diese Kosten selbst. Ein Anspruch auf Rückerstattung des Eventpreises besteht nicht.

e) bei irreparablen Schäden am Fahrzeug der Eventleitung, wenn im Durchführungsland kein Ersatzfahrzeug zeitnah für die Eventleitung bereitgestellt werden kann.

f) bei schwerwiegender Erkrankung des Kunden oder eines anderen Eventteilnehmers oder des Eventleiters, die eine weitere Teilnahme an dem Event verhindern oder die eine weitere Durchführung des Events unmöglich machen.

8. Aufhebung des Vertrages wegen außergewöhnlicher Umstände
Wird das Event infolge bei Vertragsschluss nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können sowohl der Teilnehmer als auch der Veranstalter den Vertrag kündigen. Wird der Vertrag gekündigt, so kann der Veranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung des Events noch zu erbringenden Eventleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen. Weiterhin ist der Veranstalter verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu treffen, insbesondere, falls der Vertrag die Rückbeförderung umfasst, den Reisenden zurückzubefördern. Die Mehrkosten für die Rückbeförderung sind von den Parteien je zur Hälfte zu tragen. Im Übrigen fallen die Mehrkosten dem Teilnehmer zur Last.

9. Fahrzeugbeschaffenheit und fahrtechnische Fähigkeiten der Teilnehmer

Es obliegt dem Teilnehmer für die geeignete Beschaffenheit seines Fahrzeuges und für ausreichende fahrtechnische Kenntnisse und Fähigkeiten bei ihm selbst Sorge zu tragen. Ob die Beschaffenheit eines Fahrzeuges ausreichend ist, oder die fahrtechnischen Fähigkeiten und Kenntnisse des Teilnehmers für das jeweilige Event ausreichend sind, kann nicht per Telefon, Email oder Aufgrund von Angaben im Online-Formular beurteilt werden. Wenn sich der Teilnehmer über diese Eignungen nicht sicher ist, kann er sein Fahrzeug und sein Fahrkönnen an einem zu vereinbarenden Termin am Sitz des Veranstalters in A-4070 Fraham vorführen. Nur so kann eine rechtsverbindliche Beratung zu diesen Punkten erfolgen. Eine Beratung am Telefon, per Email oder Aufgrund von Angaben im Online-Formular zu diesen Punkten ist aus den dargestellten Gründen nicht rechtsverbindlich.

10. Haftung des Veranstalters
Der Veranstalter haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Kaufmanns für:
a) die gewissenhafte Eventvorbereitung
b) die sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger
c) Die Richtigkeit der Beschreibung aller in den Katalogen angegebenen Eventleistungen
d) die ordnungsgemäße Erbringung der vereinbarten Eventleistungen. Der Veranstalter haftet nicht bei Schadenansprüchen nach Unfällen, die von Selbstfahrern verursacht werden oder die durch Dritte verschuldet werden.

11. Risikoaufklärung und Haftungserklärung der Teilnehmer

Vor Beginn der Veranstaltung hat der Teilnehmer folgende Risikoaufklärung und Haftungserklärung zu unterzeichnen und beim Veranstalter abzugeben:

Bei den Events des Veranstalters handelt es sich um Abenteuer-Events mit Expeditions- bzw. Survivalcharakter, oder um Trainings mit Abenteuer-Charakter. Aufgrund dieses Charakters bestehen besondere Gefahren und Risiken für die teilnehmenden Personen und deren Sachen.
Selbst wenn die erforderliche Sorgfalt beachtet wird, lassen sich bei solchen Veranstaltungen Gefahren und Schäden nicht immer vermeiden. Die Veranstaltungen beinhalten Bestandteile wie Fahrten mit den Kraftfahrzeugen der Teilnehmer auf und abseits befestigter Straßen, auch außerhalb von Bestimmungen des jeweiligen Heimatlandes der Teilnehmer und auch außerhalb von EU-Bestimmungen. Bei den Veranstaltungen durchfahren die Teilnehmer mit ihren Fahrzeugen auch schwere Geländehindernisse aller Art. Es bestehen Gefahren durch Aktivitäten beim Bergen von festgefahrenen Fahrzeugen. Es besteht die Gefahr mit dem Fahrzeug umzukippen oder abzustürzen. Es bestehen Gefahren durch die Beseitigung von Hindernissen auf der Fahrtstrecke. Es bestehen Gefahren durch das Befahren von sehr schmalen Hochgebirgspisten, die nicht unterhalten werden und die keine Randsicherung haben. Es bestehen typische Gefahren im Hochgebirge wie Steinschlag, Hangrutsch, schwere Gewitter, Wetterumschwung. Es bestehen Gefahren durch Camp-Aktivitäten in der Wildnis. Es bestehen Gefahren durch Naturereignisse und durch Tiere. Es bestehen Gefahren bei der Durchführung von Survivaltechniken. Es bestehen Gefahren für Leib und Leben bei der Handhabung von Luftdruckgewehren, Paintball-Markern und Bogen. Es gibt Gefahren, die nicht vorhersehbar sind. Es werden Gebiete ohne Verbindung für Mobiltelefone und ohne schnelle Hilfsmöglichkeit durch Rettungskräfte durchquert. Die Teilnehmer bestätigen mit dem Akzeptieren dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen, dass sie die Gefahren der jeweiligen Veranstaltung bewusst in Kauf nehmen.

Aus organisatorischen Gründen kann es bei solchen Veranstaltungen erforderlich sein, dass Abweichungen vom geplanten Ablauf erfolgen müssen. Den Anordnungen des Veranstalters ist dabei unbedingt Folge zu leisten. Veranstalter ist OFFROADFREAKS, Molkereistraße 44, 4070 Fraham, Tel.: 0664-5400368, info@4x4reisen-offroadfreaks.com, www.4x4reisen-offroadfreaks.com, www.offroadevent.at, Inhaber Daniel Baron (gleiche Kontaktdaten).

Bei technischen Problemen an den Teilnehmer-Fahrzeugen, bei einem Unfall, oder bei einer Havarie, bemüht sich der Veranstalter um technische Hilfestellung, beziehungsweise Bergung. Hierzu setzt er die Bordausrüstung des Organisationsfahrzeuges für den Teilnehmer kostenfrei ein. Sollte die erforderliche Hilfestellung oder Bergung mit Mitteln des Organisationsfahrzeuges nicht zu erbringen sein, sind die Kosten für Fremdhilfe vom betroffenen Teilnehmer selbst zu tragen.
Für die Einhaltung aller rechtlichen Vorschriften des Durchführungslandes, insbesondere der Pass-, Visa-, Devisen, Zoll-, Impf-, Gesundheits-, Verkehrs-, und Versicherungs-Vorschriften des Durchführungslandes ist der Teilnehmer selbst verantwortlich. Eventuelle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten. Die Teilnehmer sind nicht durch den Veranstalter versichert. Der Teilnehmer erklärt, dass er für dieses Event ausreichenden Versicherungsschutz selbst für sich abgeschlossen hat.

Der Fahrer des Fahrzeuges erklärt, dass er Eigentümer und Halter des Fahrzeuges ist, oder der Halter und Eigentümer ihm eine Erlaubnis zur Teilnahme an dieser Veranstaltung mit diesem Fahrzeug zu diesen Teilnahmebedingungen erteilt hat. Es obliegt ausschließlich dem Teilnehmer selbst festzustellen, ob sein körperlicher Zustand, seine persönlichen Fähigkeiten, seine Ausrüstung und sein Versicherungsschutz zur Teilnahme an so einem Abenteuer-Event ausreichen. Den Veranstalter trifft keine Verpflichtung die Gesundheit, die Fähigkeiten, die Ausrüstung und die Versicherungen des Teilnehmers zu überprüfen.

Die Teilnehmer (Fahrer, Beifahrer, Kraftfahrzeughalter und Kraftfahrzeugeigentümer) nehmen auf eigene Gefahr an der oben genannten Veranstaltung teil. Sie tragen die alleinige zivil- und strafrechtliche Verantwortung für alle von ihnen und durch sie oder dem von ihnen benutzten Fahrzeug verursachten Schäden.

Die Teilnehmer (Fahrer, Beifahrer, Kraftfahrzeughalter und Kraftfahrzeugeigentümer) verzichten für alle im Zusammenhang mit der Veranstaltung erlittenen Schäden oder Unfälle auf jedes Recht des Vorgehens oder Rückgriffs gegen den Veranstalter, dessen Beauftragten, Helfer, Behörden, Dienststellen und irgendwelche anderen Personen, die mit der Organisation und der Durchführung der Veranstaltung in Verbindung stehen, soweit der Schaden oder Unfall nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Dieser Verzicht wird auch für Angehörige und unterhaltsberechtigte Personen des Teilnehmers erklärt. Eltern obliegt die Aufsichtspflicht für ihre Kinder. Eltern haften für Ihre Kinder.

Für den Fall einer Absage oder eines Abbruchs der Veranstaltung durch den Veranstalter (z.B. wegen extremer Witterungsbedingungen, Ausfalls der Eventleitung, behördlicher Anordnungen) erhebt der Teilnehmer keine Schadensersatzforderung oder Vertragsstrafe. Bei einer Absage durch den Veranstalter werden die Startgelder voll, bei einem Abbruch durch den Veranstalter prozentual zurückerstattet.
Die während der Veranstaltung erlangten Strecken- und Organisationskenntnisse dürfen nicht für andere Veranstaltungen genutzt werden. Ansonsten ist an die OFFROADFREAKS Schadensersatz in Höhe der erzielten Vorteile zu erstatten.

Sollte eine oder sollten mehrere Bestimmungen dieser Erklärung unwirksam sein oder werden, wird dadurch die Gültigkeit dieser Erklärung im Übrigen nicht berührt.

Ende der Erklärung

12. Gewährleistung
Der Veranstalter haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Die Haftung für Schäden, ist auf den dreifachen Eventpreis beschränkt, soweit ein Schaden des Teilnehmers weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird oder soweit der Veranstalter für einen dem Teilnehmenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschulden eines Leistungsträgers verantwortlich ist.

Der Veranstalter haftet nicht für Leistungsstörungen im Zusammenhang mit Leistungen, die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden.

Ein Schadensersatzanspruch gegen den Veranstalter ist insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als aufgrund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, ein Anspruch auf Schadensersatz gegen den Leistungsträger nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Voraussetzungen ausgeschlossen ist.

13. Pflichten der Teilnehmer
Der Reisende ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken, um eventuelle Schäden zu vermeiden oder gering zu halten. Der Reisende ist insbesondere verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich der örtlichen Reiseleitung zur Kenntnis zu geben. Diese ist beauftragt, für Abhilfe zu sorgen, sofern dies möglich ist. Unterlässt es der Teilnehmende schuldhaft, einen Mangel anzuzeigen, so tritt ein Anspruch auf Minderung nicht ein.

Der Teilnehmer ist verpflichtet, für die jeweiligen Reisegebiete eine ausreichende Kfz-Haftpflichtversicherung, Reisekranken- und Unfallversicherung, welche auch den Rücktransport im Krankheits- oder Notfall abdeckt, selbst abzuschließen und bei Bedarf eine gültige Fahrerlaubnis bzw. einen internationalen Führerschein mitzuführen. Der Veranstalter übernimmt hierfür keine Haftung.

Für die Einhaltung der Pass-, Visa-, Zoll-, Devisen-, Impf-, Verkehrs-, Gesundheits- und sonstigen Vorschriften der Durchführungsländer ist der Teilnehmer selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die aus der Nichtbefolgung dieser Vorschriften erwachsen, gehen zu seinen Lasten, auch wenn diese Vorschriften nach der Buchung geändert werden sollten.

Alle Hinweise in Eventinformationen des Veranstalters sind als Hilfestellung für den Teilnehmer zu verstehen und begründen keinen Anspruch auf Schadensersatz bei Auslassung von Informationen oder anderer Durchführung von Vorschriften im Heimatland oder in Durchführungsländern. Der Teilnehmer ist verpflichtet sich über solche Regelungen selbst zu informieren.

Durch technische Ausfälle an Fahrzeugen kann sich der Eventverlauf verzögern oder ändern. Ein Anspruch auf Schadensersatz oder Minderung des Eventpreises besteht in diesem Falle nicht. Bei Abenteuerevents kann es zu Änderungen des ausgeschriebenen Eventverlaufs, der Art der Unterkünfte oder Transportmittel kommen. Den Anordnungen der jeweiligen Eventleitung bzw. den Instruktoren ist Folge zu leisten.

Die Teilnahme an allen Events ist nur für Personen mit einer sehr guten gesundheitlichen Konstitution möglich. Der Kunde oder Teilnehmer ist verpflichtet, dem Veranstalter sofort mitzuteilen, wenn bei ihm gesundheitliche Bedenken bestehen. Wir bitten um Verständnis, dass wegen der besonderen körperlichen Belastungen und Strapazen, die bei einem solchen Abenteuerevents entstehen können, eine Teilnahme für Schwangere nicht möglich ist.

14. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung
Ansprüche wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung des Events hat der Teilnehmer innerhalb eines Monats nach vertraglich vorgesehener Beendigung des Events gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen. Nach Ablauf der Frist kann der Teilnehmer Ansprüche geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Vertragliche Ansprüche des Teilnehmers verjähren nach einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem das Event dem Vertrag nach enden sollte. Hat der Teilnehmer solche Ansprüche geltend gemacht, so ist die Verjährung bis zu dem Tag gehemmt, an dem der Veranstalter die Ansprüche schriftlich zurückweist. Ansprüche aus unerlaubter Handlung verjähren in drei Jahren.

15. Sonstiges
Alle Angaben auf den Internetseiten, der Eventbestätigung und den Infoblättern des Veranstalters werden vorbehaltlich gesetzlicher und behördlicher Genehmigungen veröffentlicht. Die Einzelheiten entsprechen dem Stand bei Drucklegung. Für Druck- und Rechenfehler wird nicht gehaftet. Eine Gewähr für die Richtigkeit von Informationen über rechtliche Regelungen in den jeweiligen Durchführungsländern wird nicht übernommen.

Kfz-Anhänger oder Wohnmobil-Aufsätze jeglicher Art können bei diesen Veranstaltungen und Reisen nicht mitgenommen werden.

Maximale Fahrzeugabmessungen bei allen Veranstaltungen:
Höhe 2,50 Meter
Breite 2,00 Meter (gemessen ohne Spiegel)
Länge 5,50 Meter

Ausnahmen sind möglich, im Zweifel halten Sie einfach Rücksprache mit uns.

Die Reisen und Veranstaltungen wurden sorgfältig ausgewählt und zusammengestellt. Wir beanspruchen für diese Zusammenstellung Urheberrecht. Die während der Veranstaltung erlangten Strecken- und Organisationskenntnisse dürfen nicht für andere Veranstaltungen genutzt werden. Ansonsten ist an den Veranstalter Schadensersatz in Höhe der erzielten Einnahmen zu erstatten.

Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass während der Veranstaltung gemachte Fotos und Videos auf der Internetseite des Veranstalters veröffentlicht werden, soweit keine Persönlichkeitsrechte dadurch verletzt werden.

16. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Eventvertrages oder der Allgemeinen Geschäftsbedingungen hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Eventvertrages oder der gesamten Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Folge.

Abweichungen von den Regelungen unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen bedürfen der Schriftform.

17. Gerichtsstand
Der Teilnehmer kann den Veranstalter nur an dessen Sitz verklagen. Für Klagen des Veranstalters gegen den Teilnehmer ist der Wohnsitz des Teilnehmers maßgebend, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Veranstalters maßgebend.